Amazon stellt klare Anforderungen an Produkte, die über FBA versendet werden. Wer diese nicht beachtet, riskiert Verzögerungen oder zusätzliche Kosten. Die wichtigsten Punkte im Überblick.
FNSKU-Etikettierung nicht vergessen
Jeder Artikel, der über FBA verkauft wird, benötigt in der Regel ein FNSKU-Label — eine eindeutige Kennzeichnung, über die Amazon Deine Ware Deinem Angebot zuordnet. Fehlt das Label oder ist es falsch angebracht, kann die Sendung im Amazon-Lager abgelehnt oder falsch zugeordnet werden.
Verpackung nach Amazon-Vorgaben
Je nach Produktart gelten unterschiedliche Verpackungsanforderungen: Manche Artikel müssen einzeln foliert sein, andere in einem Polybag verpackt werden. Auch die Stabilität der Verpackung spielt eine Rolle, damit die Ware den Transport unbeschadet übersteht.
Erstickungswarnung bei Polybags
Wird ein Artikel in einem Polybag mit einer Öffnung von mehr als 5 cm verpackt, schreibt Amazon eine deutlich sichtbare Erstickungswarnung auf dem Beutel vor. Das betrifft vor allem lose bzw. nackt angelieferte Artikel, die erst im Prep Center in ein passendes Polybag verpackt werden.
Übergroße und schwere Artikel gesondert behandeln
Artikel über 45 cm Länge oder mehr als 9 kg Gewicht gelten als Oversize und benötigen zusätzliches Verpackungsmaterial sowie mehr Sorgfalt beim Handling. Diese Artikel werden in der Regel separat kalkuliert, da der Aufwand deutlich höher ist als bei Standardware.
Fazit
Eine saubere FBA-Vorbereitung spart Zeit, vermeidet Rückfragen von Amazon und sorgt dafür, dass Deine Ware schnell verkaufsbereit im Lager ankommt. Wer diese Prozesse nicht selbst übernehmen möchte, kann sie an ein spezialisiertes Prep Center auslagern.
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Etikettierung, Verpackung und Versandvorbereitung — normgerecht und zuverlässig.